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12. Postulate
- Der Bedarf unter den KMU für die im Projekt angebotenen Leistungen ist hoch und wird dauerhaft weiterexistieren.
- Die Mischung der Projektinstrumente - Individualberatung gekoppelt mit Qualifizierung, fachspezifischen Workshops und Unternehmensbörsen - hat sich als vorteilhaft bewährt und ein solides Bild in der Unternehmerschaft erzeugt.
- Der Bedarfsschwerpunkt ist ganz eindeutig die Individualberatung/Coaching und Begleitung der Unternehmen in Polen.
- Der Branchenzulauf und die Kooperationswünsche spiegeln die regionale Wirtschaftsstruktur wieder, es traten keine erkennbaren Branchenhäufungen auf.
- Die Laufzeit der notwendigen Betreuung der Einzelvorhaben betrug durchschnittlich 3 bis 6 Monate. Die Betreuungszeiten sind oft nicht durchgehend zusammenhängend, da der Bedarf nicht kontinuierlich verteilt ist.
- Die genaue Form und der Ablauf der Zusammenarbeit KMU - Projekt ergab sich dynamisch während der Projektarbeit für das Unternehmen. Es gibt kaum zwei gleiche Fälle und kein Standartschemata.
- Bei der Sicherung der Ergebnisse einer Kooperation wurde immer häufiger eine gemeinsame deutsch-polnische Firmengründung als Joint Venture oder die Gründung einer Tochterfirma angestrebt.
- Das Projekt hat durch seine Ausstrahlungskraft auch zur Ansiedlung in derRegion beigetragen. Polnische Unternehmen siedeln sich in Brandenburg an und schaffen Arbeitsplätze - u.a. im BIC Frankfurt (Oder)! "viadukt 2005" hat durch seine Kompetenz als Nebeneffekt ein starkes Marketing für die Region über die Landesgrenzen Brandenburgs hinaus betrieben.
- Erfolgsbestimmend war der unkomplizierte Zugang der Unternehmen zum Projekt und die einfache Struktur im Handling.
- Der Sinn der Projektmaßnahmen wird auch dadurch unterstrichen, dass Unternehmen Alleingänge in der Regel mit viel Lehrgeld bezahlen. Das wurde uns bei Projekteintritt oft "gestanden". Durch die Projektmaßnahmen konnte die Sicherheit stark erhöht werden.
- Die weichen Faktoren sind für eine erfolgreiche grenzüberschreitende Kooperation genauso wichtig wie wirtschaftliche Faktoren und sie werden von den KMU generell unterschätzt bzw. zu spät wahrgenommen.
- Auch bereits kooperierende KMU entwickeln immer wieder einen neuen Bedarf für Unterstützungen im Sinne des Projektes. Ursache sind die objektiven Schwächen der KMU verbunden mit z.B. Strategieänderungen, Änderungen der Marktgegebenheiten, Erschließung neuer Geschäftsfelder, neue Ideen gewonnen aus den bisherigen Praxiserfahrungen ...
- Die Kooperation über die Grenze hinweg oder auch bereits die Absicht dazu haben einen sehr positiven Nebeneffekt. Die Unternehmer machen ganz bewusst Strategie für Ihr Unternehmen und nicht nur für den Außenwirtschaftsbereich - sie werden sozusagen dazu gezwungen. Strategieentwicklung ist sehr oft ein Stiefkind im KMU und damit seine Ignoranz ist existenzbedrohend.
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Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union und das Land Brandenburg.
Projekt jest dofinansowany przez Unie Europejska i Kraj Zwiazkowy Brandenburgii. |
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