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VIADUKT 2005

DIE DEUTSCH-POLNISCHE
KOOPERATIONSBÖRSE

7. Workshops

Im Projekt waren 18 deutsch-polnische branchenspezifische oder fachspezifische Workshops für Unternehmen mit anschließender Kooperationsbörse vorgesehen. Branchenspezifische Workshops haben den Vorteil eines kleinen handverlesenen Teilnehmerkreises mit gleichen Interessen und dadurch einer hohen Trefferquote für Kooperationsanbahnungen. Das wissen wir aus der Erfahrung aus mehr als 60 deutsch-polnischen Workshops.

Im Projektrahmen wurden bis zum 30.06.2008 21 Branchen- bzw. Fachworkshops mit insgesamt ca. 454 Teilnehmern und ein Netzwerkworkshop mit 22 Teilnehmern. durchgeführt.

Das waren im Einzelnen folgende:

Workshop 1: "Abfallwirtschaftskreislauf - die neue Deponieverordnung"
Termin: 05.10.2005
Ort: Frankfurt (Oder)
Teilnehmer: 19
Workshop 2: "Naturtourismus im ländlichen Raum"
Termin: 20.10.2005
Ort: Krügersdorf
Teilnehmer: 21
Workshop 3: "Qualitätsmanagement zum Nutzen der Unternehmen und der Region"
Termin: 09.11.2005
Ort: Slubice
Teilnehmer: 23
Die Workshops 4 - 6 fanden im Rahmen der Messe "Präsentation der Euroregionalen Wirtschaft" am 18.11.2005 in Gorzow Wlkp statt.
Workshop 4: "Chancen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Unternehmen der Landwirtschafts- und Lebensmittelbranche auf dem EU-Markt"
Teilnehmer: 16
Workshop 5: "Vorteile und Nachteile in der metallverarbeitenden Industrie auf dem EU-Markt"
Teilnehmer: 8
Workshop 6: "Überwindung der Probleme und Schwierigkeiten auf dem Bausektor im Lichte der EU-Erweiterung"
Teilnehmer: 25
Workshop 7: "Kleinkraftwerksysteme für regenerative Energien aus der Landwirtschaft"
Termin: 08.12.2005
Ort: Jacobsdorf
Teilnehmer: 19
Workshop 8: "Grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Umweltwirtschaft"
Termin: 21.03.2006
Ort: Frankfurt (Oder)
Teilnehmer: 22
Die Workshops 9 - 11 fanden im Rahmen der Deutsch - Polnischen Wirtschaftskonferenz am 16.05.2006 in Gorzow Wlkp. mit in Summe ca. 65 Teilnehmern statt.
Workshop 9: "Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland und Polen"
Workshop 10: "Polnisches Ausschreibungsrecht - Wie kann ich mich als deutsche Firma an polnischen Ausschreibungen beteiligen? Was kann ich als kleines Unternehmen tun?"
Workshop 11: "Die Ltd. als Rechtsform - Alternative zur GmbH und Sp. z o. o. aus gesellschafts-, steuer- und bilanzrechtlicher Sicht.
Was ist die Limited ? - Gesellschaftsrechtliche Chancen und Risiken - Rechnungslegung - Steuerrecht - Vor- und Nachteile der Limited - Limited, GmbH und Sp. z o.o im Vergleich Exkurs: Ltd. & Co. KG / Ltd. & s.k. - ein Paradies?"
Workshop 12: "Regenerative Energien -Nebenprodukte der Landwirtschaft als Festbrennstoff der Zukunft"
Termin: 28.09.2006
Ort: Jakobsdorf
Teilnehmer: 17
Workshop 13: "Naturtourismus - Attraktivitätssteigerung und Saisonverlängerung"
Termin: 23.11.2006
Ort: Friedland
Teilnehmer: 21
Workshop 14: "Pro und Contra für die Innovationsförderung technologieorientierter Unternehmen im Kontext des 7. Rahmenprogramms der Europäischen Union und weiterer Fördermöglichkeiten"
Termin: 04.12.2006
Ort: Collegium Polonicum Slubice
Teilnehmer: 25
Workshop 15: "Möglichkeiten der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Bereich Kfz und Kfz-Instandhaltung"
Termin: 07.12.2006
Ort: Frankfurt (Oder)
Teilnehmer: 32
Netzwerkworkshop: Treffen deutscher und polnischer Netzwerkpartner
Termin: 21.12.2006
Ort: Frankfurt (Oder)
Teilnehmer: 22
Die Workshops 16 und 17 fanden im Rahmen der Deutsch - Polnischen Wirtschaftskonferenz am 25.05.2007 in Gorzow Wlkp. mit in Summe ca. 50 Teilnehmern statt.
Workshop 16: Fördermittel und öffentliche Hilfen im Bereich der Sanierung und Revitalisierung von Gebäuden in Polen und Erfahrungen eines Wohnungssubstanz verwaltenden Unternehmens in der Sanierung und Revitalisierung von Alt- Plattenbau, barrierefreies Bauen
Workshop 17: Steuerliche Optimierung von grenzüberschreitenden direkten Investitionen polnischer und deutscher Unternehmen aus den Bereichen Bauwesen und Energie
Workshop 18: "Grenzüberschreitender Rad - und Wassertourismus"
Termin: 14.06.2007
Ort: Frankfurt (Oder)
Teilnehmer: 20
Workshop 19: "Technische Dienstleistungen im Rahmen der Gebäudenutzung in Polen - Nutzbarmachung der deutschen Erfahrungen bei der Sanierung von Alt- und Plattenbauten als Marktchance für deutsch-polnische Kooperationen"
Termin: 10.09.2007
Ort: Gorzow Wlkp.
Teilnehmer: 27
Workshop 20: "Rechtliche Bestimmungen, Vorschriften und die Erlangung von Zulassungen für die Ausübung von technischen Dienstleistungen auf dem polnischen Markt"
Termin: 17.09.2007
Ort: Gorzow Wlkp.
Teilnehmer: 26
Workshop 21: "Nachwuchskräftesicherung für private Bildungsträger in Zusammenarbeit mit Schulen"
Termin: 30.10.2007
Teilnehmer:18

Damit wurde die Zielgröße von 18 Workshops im Projekt überschritten. Die Gesamtteilnehmerzahl ist ein großer Erfolg, da es sich um branchespezifische oder Fachveranstaltungen handelte! Die mittlere Teilnehmerzahl lag bei ca. 22. Auf Wunsch von Unternehmen und da wir sparsam mit den Mitteln in diesem Bereich umgegangen sind, konnten bis zum Projektablauf noch zusätzlich 3 Workshops mit anschließenden Kooperationsbörsen durchgeführt werden.

Der Zuschnitt der Workshops auf einzelne Branchen oder auch Fachthemen erwies sich, wie schon in der Vergangenheit festgestellt, als praktischer und effektiver erster Einstieg in die Kooperationsanbahnungen direkt von Unternehmen zu Unternehmen. Sie bieten den Vorteil konzentrierter und aktueller Fachinformation in einleitenden Referaten und Praxisinformation konkret zur Branche aus erster Hand, Kontaktanbahnungen mit persönlichem Kennenlernen und Dolmetscher vor Ort und Anregungen zu neuen Ideen.

Anmerkung - wie in den vorangegangenen Berichten festgestellt gilt:

Fach- und branchenspezifische Workshops sind ein exzellentes Mittel, um kooperationswillige Unternehmen mit einer hohen Trefferquote zusammenzubringen. Man darf aber bei aller Euphorie auf keinen Fall vergessen, dass diese ersten Gespräche nur der aller erste Schritt auf dem steinigen Weg bis zu einer binationalen Kooperation sind. Vollkommen unterschätzt werden in fast allen Fällen die Kosten und die Dauer bis zu einem wirtschaftlichen Erfolg (Minimum 3 bis 6 Monate) und vor allem der oft entscheidende Einfluss der weichen Faktoren, wie das Wirken und Überwinden der Sprachbarriere und der Mentalitätsunterschiede. Die meisten Unternehmen zahlen bei Alleingängen in irgendeiner Form Lehrgeld!

Flagge EU     Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union und das Land Brandenburg.
Projekt jest dofinansowany przez Unie Europejska i Kraj Zwiazkowy Brandenburgii.


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